Verhalten in Gefahr




TELEFONIEREN

Grundsätzlich versuche ich, erst gar nicht in eine heikle Situation zu geraten, aber in den Bergen ist dies leichter gesagt, als getan. Gerade dann, wenn man noch wenig Erfahrung hat oder ständig neue Bergtouren ausprobiert. Aber mit wachsender Erfahrung, lernt man, tatsächlich lebensbedrohliche Situationen, von Situationen, in welchen man einfach nur sehr gut aufpassen muss, zu unterscheiden. Es ist ok, einen Schritt, in eine sehr gefährliche Umgebung zu wagen und dann zu reflektieren, ob es weitergehen kann oder nicht. Geht man aber zu weit, ist ein Umkehren mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht mehr möglich. Bevor ich eine gefährliche Stelle betrete, telefoniere ich mit jemandem und teile ihr oder ihm mit, wo genau ich mich befinde. Wenn ich mich dann nach 20 Minuten nicht mehr melde, wird der Rettungsdienst alarmiert (war noch nie nötig). Kein Empfang = Gefahrenzone umgehen oder umkehren.

Das Wetter

Gerade für Touren in den Bergen, aber auch sonst, ist es nicht verkehrt, sich über das Wetter zu informieren. Ich vergleiche dabei zwei verschiedene Wetterberichte. Wobei ich selbstverständlich die Windgeschwindigkeiten, die Niederschlagsmenge und die Temperaturen beachte.

Eine ausgezeichnete Gesamtübersicht der Schweiz bietet SRF Meteo an.

ROUTENPLANUNG

- Hervorragende App von SwissTopo -

Zu Hause nutze ich die übersichtliche grosse Schweizer Wanderkarte Karte von Swiss Topo (aus Papier) und bestelle mir die gewünschten Ausschnitte. Den Ausschnitt nehme ich dann mit auf Tour oder schreibe mir, bei guten Ortskenntnissen, nur die Eckdaten raus. Oft nehme ich auch kostenlose Wanderkarten im Touristenbüro mit, welche meistens sehr genau sind. 

Unterwegs brauche ich definitiv kein Smartphone! Mein Bruder blieb einmal mitten auf einer Strassenkreuzung mit dem Auto stehen, weil er sich auf das Navi verlassen hat. Eine Freundin versuchte mir auf einer Bergtour mit ihrer App zu imponieren und hat nur bestätigt, was ich denke! Ich denke das ein gesunder Orientierungssinn wesentlich wichtiger beim Wandern ist (& auch sonst), als diese blöden Smartphones! App hin oder her, verlaufen kann man sich immer. 

In der Natur bin ich ehrlich gesagt froh, endlich mal frei zu sein von all der Technik! Wir verbringen doch in unserem Alltag schon genug Zeit damit. Warum also nicht einmal bewusst darauf verzichten?   

👉 Lesenswerter Artikel der MIGROS zum Thema Handysucht

Zwei kleine Helfer in der Not

Alufolie um auf sich aufmerksam zu machen, habe ich immer in meiner Bauchtasche. (Nicht im Rucksack). Gewicht 3gr. 



Mit der Signal Pfeife kannst du SOS Zeichen geben. 3x kurz 3x lang pfeifen, solange bis Hilfe kommt. Gewicht 29 gr.

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